Kooperation und paralleles Arbeiten: bvft Filmton Panel zu „So was von da“ beim #FFMUC

06.06.2018

Kooperation und paralleles Arbeiten: bvft Filmton Panel zu „So was von da“ beim #FFMUC 1Im fünfzehnten Jahr ihres Bestehens kehrt die Berufsvereinigung Filmton mit einer Filmvorführung und anschließendem Werkstattgespräch auf das Filmfest München zurück. Anhand des echten Partyfilms „So was von da“ (DE 2017, Regie: Jacob Lass, 100 Min.) werden Sounddesign und außergewöhnlicher Herstellungsprozess diskutiert. Jacob Lass drehte den Film in einem Hamburger Klub: mit Live-Bands, einer viertägigen Party und mit improvisierten Dialogen. Die ungewöhnliche Arbeitsweise beim Dreh verlangt ein besonders enges und frühzeitiges Zusammenspiel von Regie, Schnitt, Komposition und Tongestaltung, ermöglicht aber auch ein besonders authentisches Ergebnis auf der Tonebene.

Der Film
Der hochverschuldete Oskar muss seinen Musikclub auf der Reeperbahn schließen. Die letzte Nacht des Clubs – in der letzten Nacht des Jahres – wird zur wildesten Party Hamburgs. Freunde und Feinde treffen aufeinander als Kiezkalle die Wohnung von Oskar stürmt, der beste Freund Rocky am Ruhm zerbricht und im Club alles drunter und drüber geht. Und dann taucht plötzlich auch noch Mathilda wieder auf. Jakob Lass („Love Steaks“,„Tiger Girl“) verfilmte den Roman von Tino Hanekamp als „improvisierte Romanadaption“.

Parallele Kreativität
Bereits zu Drehbeginn war Sound Supervisor Manuel Meichsner in den Entstehungsprozess des Films eingebunden. Im gegenseitigen Austausch mit der Editorin, den Komponisten und der Regie, erlaubte ihm dies sehr früh die Dramaturgie des Films mit den Mitteln der Tongestaltung zu formen. Im dabei entstandenen tondramaturgischen Konzept, greifen Musik, Sounddesign und O-Ton besonders eng ineinander und steuern die Aufmerksamkeit des Kinopublikums durch die wilde Klubnacht. Beim Werkstattgespräch nach der Vorführung werden das Sounddesign und der außergewöhnliche Herstellungsprozess erläutert. Dabei werden einzelne Komponenten der Tonmischung vorgespielt und erklärt. Im Anschluss gibt es ein Q&A, bei dem Publikumsfragen beantwortet werden. Die Veranstaltung richtet sich an Profis aller Filmgewerke, Filmstudierende sowie an alle Fans des guten Filmtons.

bvft Filmton Panel & Screening zu „So was von da“
Zeit: Donnerstag, 5.7.2018, 13:00 Uhr: Vorführung, im Anschluss um ca. 15:00 Uhr: Werkstattgespräch
Ort: Carl-Amery-Saal, Gasteig, Rosenheimer Straße 5, 81667 München
Moderation: Eleonore Daniel
Gäste: Valentin Finke (Mischtonmeister), Manuel Meichsner (Sound-Supervisor/-Designer), Jakob Lass (Regisseur)

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei!

Weitere Informationen zum Film finden Sie auf http://www.sowasvondafilm.de/ und auf https://www.imdb.com/title/tt6175086/?ref_=nm_flmg_dr_1

Über die bvft:
Die Berufsvereinigung Filmton e.V. (bvft) ist ein im Jahr 2003 gegründeter Verein, der die Belange der professionellen Filmtonschaffenden in Deutschland vertritt. Die bvft setzt sich zudem für die Wertschätzung des Filmtons gegenüber Fernsehsendern, der Filmwirtschaft und –politik und in der Öffentlichkeit ein. Sie ist eine Plattform für Kommunikation und Expertise für technische, kreative und rechtliche Themen und bietet ihren Mitgliedern umfangreiche Serviceleistungen.
Zu den regelmäßigen Aktivitäten der bvft gehören Veranstaltungen auf Filmfestivals, Jour-Fixe-Abende zu aktuellen Themen und die jährliche Herausgabe des bvft Filmton Guides.

Weitere Informationen zum Panel, zur bvft, sowie Pressematerialien und viele relevante News finden Sie auf der Website der Berufsvereinigung sowie auf der Facebookseite.

 

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