Berlin, 20. Januar 2026 – Unter den Filmpreisen dieser Welt ist der Fair Film Award einzigartig. Seit 2011 zeichnet er vorbildliche Arbeitsbedingungen bei der Produktion von Filmen und Serien aus. Hinter dem Preis steht die Initiative Fair Film mit mehr als 30 Berufsverbänden und Institutionen der Branche.
Die Nominierungen für den Fair Film Award 2026 stehen jetzt fest. Grundlage ist die Bewertungsphase vom 1. bis 31. Dezember 2025. In diesem Zeitraum konnten Filmschaffende vor und hinter der Kamera die Produktionen des Jahres auf Crew United bewerten.
Bewertung nach neun Kriterien – Mental Health erstmals dabei
Die Bewertungen erfolgten anhand von neun zentralen Kriterien. Neben etablierten Kategorien wie Verträge, Gagen, Arbeitszeiten, Arbeitsschutz, Chancengerechtigkeit, Kommunikation, Professionalität, Ökologie und Diversität wurde Mental Health (psychische Gesundheit) erstmals als eigenständiges Kriterium aufgenommen.
Damit reagiert der Fair Film Award auf die zunehmende Bedeutung psychischer Belastungen in der Film- und Serienproduktion und erweitert den Blick auf faire Arbeitsbedingungen um einen entscheidenden Aspekt.
Die Nominierten 2026
Kategorie Serie
Alphamännchen
Produktion: Geißendörfer Pictures GmbH
Die Falle
Produktion: Constantin Film
Kategorie Film
Alpentod. Ein Bergland-Krimi
(Im ewigen Eis / Tiefe Schluchten)
Produktion: Warner Bros. ITVP Deutschland GmbH
Nord bei Nordwest – Liebesgrüße aus Neapel
Produktion: triple pictures GmbH
Polizei
Produktion: Kineo Filmproduktion Peter Hartwig
Bekanntgabe der Preisträger*innen
Die Gewinner*innen des Fair Film Award 2026 werden zur Berlinale bekannt gegeben.
Der Fair Film Award ist in seiner Art weltweit einzigartig. Er schärft das Bewusstsein für faire Arbeitsbedingungen und setzt ein klares Signal für verantwortungsvolle Zusammenarbeit in der Film- und Serienbranche – gerade in herausfordernden Zeiten.