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ver.di kritisiert neues Urhebervertragsrechts

22.12.2016

verdi_logoDie Dienstleistungsgewerkschaft ver.di √ľbt – wie andere Verb√§nde und K√ľnstler auch – deutliche Kritik an der Urhebervertragsrechts-Novelle der Bundesregierung. Das „Gesetz zur verbesserten Durchsetzung des Anspruchs der Urheber und aus√ľbenden K√ľnstler auf angemessene Verg√ľtung und zur Regelung von Fragen der Verlegerbeteiligung“ war nach seiner Vorlage durch Justizminister Heiko Maas, Mitte M√§rz diesen Jahres, und dem vorausgegangen Referentenentwurf, immer wieder kritisiert worden.
„Das neue Gesetz“, dessen Sinn die St√§rkung der Urheberinnen und Urheber sein, helfe „den Urhebern kaum, so der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Frank Werneke. Vor allem kritisiert ver.di in ihrer Pressemitteilung, dass die im Gesetz vorgesehenen Regelungen zum Verbandsklagerecht zu beschr√§nkt seien. Mit Hilfe des Verbandsklagerechts k√∂nnen Gewerkschaften und Verb√§nde im Namen ihrer Mitglieder die Umsetzung von Verg√ľtungsregeln gerichtlich erstreiten. ver.di vertritt nach eigenen Angabe 45.000 Urheber aus den Bereichen Rundfunk, Film, AV-Medien, Musik, Darstellende und Bildende Kunst sowie Journalismus und Literatur.

Die vollständige Pressemitteilung findet sich hier.

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