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Archiv für November 2010

Revolution in der Audiowelt steht bevor

Montag, 29. November 2010

Auf der Tonmeistertagung 2010 stellte Florian Camerer von der Arbeitsgruppe Lautheit (PLoud) in der EBU einen Paradigmenwechsel in der Verbreitung von Ton in Hörfunk und Fernsehen in Aussicht: Die Empfehlung EBU R128 soll im FrĂŒhjahr 2011 veröffentlicht werden und Ă€ndert die Kriterien zur Messung von Tonsignalen. Statt derzeit  reine Spitzenpegelbetrachtung gilt dann die Aussteuerung nach Lautheit. Was zunĂ€chst nur wie ein technisches Detail aussieht, wird große klangliche Konsequenzen in der Wirkung von Ton in den Medien haben! (mehr …)

Tonsturm – neue Soundeffekt-Schmiede aus Köln

Donnerstag, 4. November 2010

Das im Laufe der letzten Jahre immer erschwinglicher gewordene Recording-Equipment fĂŒr hochqualitative Aufnahmen hat im gleichen Maße in letzter Zeit immer mehr Sounddesigner veranlasst, zu versuchen, das Angebot der alteingesessenen Soundeffekte-Lieferanten durch die Herstellung eigener Librarys oder Sound-Packs zu erweitern. Das Internet macht dabei den Vertrieb im Gegensatz zur CD-Ära vergleichsweise unkompliziert. Zum anderen sind die Librarys der „Großen“ vergleichsweise altbacken.  (mehr …)

Bundesregierung stellt sich bei FunkstreckenentschÀdigung quer

Mittwoch, 3. November 2010

Kabelsalat - die Folge von FunkchaosDie Verhandlungen der BundeslĂ€nder mit der Bundesregierung zu EntschĂ€digungsfragen drohen, wie aus gut informierter Quelle zu erfahren war, zu scheitern oder sind bereits gescheitert. Die reale EntschĂ€digungssumme, vertreten von den BundeslĂ€ndern, und das Angebot des Bundes liegen so weit auseinander, dass offenbar keine Einigung möglich ist. Der Bund will jetzt einen – nach Auffassung von APWPT und bvft – viel zu kleinen Posten in den nĂ€chsten Bundeshaushalt einstellen. Und das, nachdem der Bund 2010 bei der Versteigerung der ehemaligen Rundfunkfrequenzen an die Mobilfunkbranche ĂŒber 4 Milliarden Euro eingenommen hat! Geld, welches eigentlich gemĂ€ĂŸ vorheriger Absprachen mit den LĂ€ndern auch zur EntschĂ€digung der ehemaligen Frequenznutzer  in der Kultur- und Medienbranche ausgegeben werden sollte, deren GerĂ€te nun von heute auf morgen zu Elektroschrott werden. (mehr …)