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Archiv für Juni 2009

Juni-Jour Fixe in Berlin – Voller Erfolg!

Samstag, 27. Juni 2009

Viel mehr Interessierte hĂ€tten nicht kommen dĂŒrfen, als der bvft am
26. Juni 2009 in Berlin zum Jour Fixe einlud.
Als Referenten waren Sebastian Heise, Michael Hlatky und Jörn Loviscach (h3e) aus Bremen angereist, um (unter anderem) ihre Vision von einem Soundbrowser der Zukunft zu prĂ€sentieren. Die Entwickler blicken bei ihren Arbeiten interdisziplinĂ€r ĂŒber den Tellerrand und daher trug der Abend den Untertitel „neue Ideen fĂŒr Mensch-Maschine-Schnittstellen in der Audioproduktion„. Vor mit einem aufmerksamen Publikum gut gefĂŒllten Raum im IHZ stellten die drei Referenten verschiedene in unterschiedlichen Entwicklungsstadien befindliche Soft- und Hardwareprojekte vor.
soundtorch-jf2.jpg
Highlight war sicherlich die Software „Soundtorch„, die einen gĂ€nzlich eigenen Ansatz beim Auffinden von Sounds in einer Library verfolgt. Hier werden nicht Filenamen oder Metadaten fĂŒr die Suche herangezogen, sondern die Charakteristik der Audiodaten selbst. Aufgrund dieser Charakteristiken und deren Ähnlichkeiten werden die Soundfiles auf einer Art Landkarte dargestellt, die mit Hilfe der „Soundtorch“ beleuchtet werden kann. Innerhalb des Lichtkegels befindliche Sounds werden dann gleichzeitig abgespielt und je nachdem, an welcher Stelle des Lichtkegels sich das File befindet, wird es richtungsbezogen auf (skalierbaren) Mehrkanal-Lautsprecheranordnungen abgespielt. Dies ist sinnvoll, da dann beim Finden eines Sounds auch das Richtungsempfinden des Gehörs/Gehirns genutzt wird.

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ver.di-Medientreff zum Thema Tarifverhandlungen

Freitag, 19. Juni 2009

Nach der momentanen Sommerpause wird am 14. Juli ver.di-TarifsekretĂ€r Matthias v. Fintel im Rahmen des ver.di-Medientreffs ĂŒber die Tarifverhandlungen fĂŒr Film- und Fernsehschaffende referieren. Die Veranstaltung findet von 19.00 bis 21.00 in Sloppy Joe’s Bar, Elisabeth-Kirch-Str. 3 in Berlin-Mitte statt (S Nordbahnhof / U Rosenthaler Platz). Willkommen sind auch Interessierte, die nicht gewerkschaftlich organisiert sind. Infos und Anmeldung an kathleen.eggerling@connexx-av.de .

JOUR FIXE BERLIN – SoundTorch und SonoSketch – neue Ideen fĂŒr Mensch-Maschine-Schnittstellen in der Audio-Produktion

Mittwoch, 17. Juni 2009

Die Berufsvereinigung Filmton e.V. (bvft) lÀdt alle Mitglieder und Interessierte am Freitag, 26.06.2009 zum 29. Jour Fixe ein, der wieder spannend zu werden verspricht:
Sebastian Heise, Michael Hlatky und Jörn Loviscach -kurz: h3e– aus Bremen stellen „SoundTorch“ vor, ein neues Schnittstellen-Konzept, das die Archivsuche nach passenden Sounds intuitiver, einfacher und kreativer gestaltet – also mehr als ein neues Suchprogramm. Auch „SonoSketch“ und andere abgefahrene Audio-Tools werden vorgestellt. Neben Sound Designern sind diese definitiv auch fĂŒr Editoren und Mischtonmeister interessant.Da die Entwickler Spezialisten fĂŒr neue Herangehensweisen in der Audiobearbeitung sind, können eigene Ideen (auch abgefahrenste) mit- und eingebracht werden!Zeit und Ort:Freitag, 26. Juni 2009, Beginn 19:30 UhrInternationales HandelszentrumFriedrichstr. 95 (gleich am Bahnhof Friedrichstraße)10117 BerlinRaum 0828 im 8.OGBeim Pförtner das Stichwort „Sound Torch“ oder „bvft“ angebenFĂŒr GetrĂ€nke ist gesorgt.Eintritt fĂŒr bvft-Mitglieder frei – GĂ€ste werden um eine Spende gebeten.Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Erscheinen!

cinearte-Abo fĂŒr bvft-Mitglieder

Freitag, 5. Juni 2009

cinearte_logo.gifDie BVFT-Mitgliedschaften beinhalten ab sofort und ohne Aufpreis ein Online-Abonnement der bekannten Filmfachzeitschrift CineArte. Zum Einstieg erhalten alle gegenwĂ€rtigen Mitglieder außerdem einmalig die neueste Ausgabe des Printmagazins CineArte XL.

Fronten bei Tarifverhandlungen verhÀrtet

Mittwoch, 3. Juni 2009

Der BundesFilmVerband (BFV) in ver.di und connexx.av informieren in ihrem Newsletter:

In der dritten Runde sind die Verhandlungen zwischen den Vertretern der ProduzentenverbĂ€nde und ver.di fĂŒr auf Produktionsdauer beschĂ€ftigte Film- und Fernsehschaffende ins Stocken geraten. ver.di fordert neben deutlichen Gagenerhöhungen in Höhe von 10% eine Maximalarbeitszeit von 12 Stunden pro Tag. Nur noch in definierten AusnahmefĂ€llen, wie kurzer Motiv-VerfĂŒgbarkeit und höherer Gewalt, sollen 12 Stunden und dann auch nur mit Zustimmung der Filmschaffenden ĂŒberschritten werden können. „Die ausufernden Arbeitszeiten an Filmsets wollen wir mit einem gesunden Kompromiss zwischen notwendiger FlexibilitĂ€t des FilmgeschĂ€fts und zumutbaren Arbeitszeiten eindĂ€mmen. Ein Tag hat 24 Stunden: 12 Stunden Arbeitszeit, eine knappe Stunde Pause und die Mindestruhezeit von 11 Stunden, dann ist der Tag vorbei. Die Produzenten wollen den Tag auf 25 Stunden verlĂ€ngern.“, erklĂ€rte der ver.di-VerhandlungsfĂŒhrer Matthias von Fintel. Zudem möchte ver.di die Ruhezeit bis zum nĂ€chsten Arbeitsbeginn ĂŒber das gesetzliche Maß hinaus um eine Stunde auf 12 Stunden verlĂ€ngern. Und dies vor allem verbindlich festschreiben, wenn es zu genehmigten Überschreitungen kommt, damit zumindest der folgende Arbeitstag kĂŒrzer wird. Nicht zuletzt fordert die Gewerkschaft die Dokumentation von Arbeitszeit und Mehrarbeit verbindlicher zu machen, indem der Filmschaffende drei Tage nach einer Arbeitswoche eine unterzeichnete Kopie der Arbeitszeiten erhĂ€lt.

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