Kategorien

Monate

Archiv für die Kategorie „Technik“

ZusÀtzliche Funkfrequenzen um 1,5 GHz?

Donnerstag, 14. September 2017

apwptUnser Partnerverband, der „Berufsverband fĂŒr professionelle drahtlose Produktionstechnologie“ – besser bekannt unter dem KĂŒrzel APWPT (Association of Professional Wireless Production Technologies e. V.) – meldet uns ErwĂ€gungen von mehreren internationalen Regulierungsbehörden, fĂŒr Funkmikrofone zusĂ€tzliche Frequenzen  bereit zu stellen.

Die Funkfrequenzen in den Bereichen 1350-1400MHz sowie 1518-1525MHz, sollen statt der im Rahmen der „Digitalen Dividende II“ wegfallenden Frequenzen genutzt werden können.
(mehr …)

VorlĂ€ufige AES Empfehlung fĂŒr Lautheit im Internet

Donnerstag, 3. November 2016

aes_logo_shieldSeit der Veröffentlichung der EBU R128 Empfehlung bzw deren US Äquivalent ATSC A/85 vor nunmehr sechs Jahren, ist der Loudness-War wenigstens im Fernsehen zu Ende gegangen. Nachdem Fernsehsender weltweit die Empfehlungen zur Herstellung lautheitsausgesteuerter Programme in ihren Richtlinien ĂŒbernommen haben, gingen Zuschauerbeschwerden ĂŒber LautstĂ€rkesprĂŒnge deutlich zurĂŒck, lĂ€sst es sich ohne zu erschrecken zwischen Sendern umzuschalten und selbst Werbeblöcke lassen sich ertragen, ohne zumindest wegen der LautstĂ€rke sofort zur Fernbedienung greifen zu mĂŒssen. Die EBU hat ihre Empfehlung schrittweise verfeinert und ergĂ€nzt und die den Empfehlungen zugrundeliegenden Messverfahren, wurden von der ITU standardisiert. (mehr …)

EBU aktualisiert Dokumente zur Lautheitempfehlung

Sonntag, 28. Februar 2016

loudnesssausageDie PLoud Arbeitsgruppe der European Broadcast Union hat mehrere Veröffentlichungen zur Lautheitsempfehlung EBU R128 ĂŒberarbeitet. Die Aktualisierungen betreffen den Umgang mit Werbeprogrammen, stellen Minimalanforderungen fĂŒr LautheitsmessgerĂ€te, verfeinern die LRA-Messung und bieten verbesserte Produktionsrichtlinen zur Herstellung von R128 konformen Programmen.

In die ĂŒberarbeiteten Materialien sind zahlreiche Erfahrungen eingeflossen, die in den fĂŒnf Jahre seit Veröffentlichung der ersten Empfehlung gemacht wurden. Dabei weißt die EBU deutlich darauf hin, dass die Lautheitsempfehlung EBU R128 selbst nicht verĂ€ndert wurde, lediglich verschiedene ZusĂ€tze wurden ĂŒberarbeitet.

(mehr …)

Keine „3. Digitale Dividende“ – fĂŒr mindestens 10 Jahre

Montag, 30. November 2015

apwptGute Nachrichten von der Weltfunkkonferenz 2015 (WRC-15), welche am Freitag in Genf mit der feierlichen Unterzeichnung der Abschlussdokumente zu Ende ging.

Im Anschluss an die Tagung informierte Matthias Fehr, PrĂ€sident der Association of Professional Wireless Production Technologies e.V. (APWPT), die Mitglieder, zu denen auch die bvft gehört, ĂŒber die Ergebnisse: „Im Vorfeld bestand die große Sorge, dass durch die ITU-R weitere Frequenzbereiche im UHF-TV-Bereich von 470-694 MHz an den Mobilfunk vergeben werden. Das hat nicht stattgefunden – im Gegenteil! Als „Kompromiss“ mit den Staaten, die eine weitere „Digitale Dividende“ forderten wurden Studien zur Nutzung des gesamten UHF-TV-Bereichs vereinbart. Ergebnisse dieser Studien sollen erst zur Weltfunkkonferenz im Jahr 2023 beraten werden. Eine Umsetzung ist aus heutiger Sicht nicht vor der WRC im Jahr 2027 möglich – also mindestens fĂŒr 10 Jahre Planungssicherheit fĂŒr den Rundfunk und die Programm- und Veranstaltungsproduktion.“

Die bvft freut sich ĂŒber diese positive Entwicklung und dankt der APWPT fĂŒr ihr Engagement!

 

Postproduktion „WHO AM I“

Donnerstag, 28. Mai 2015

Eine interessante YouTube-Playlist zur Tonpostproduktion des Lola-nominierten Spielfilms „Who am I“. Der Film des Regisseurs Baran Bo Odar wurde in insgesamt sechs Kategorien fĂŒr den Deutschen Filmpreis 2015 nominiert, darunter fĂŒr die beste Tongestaltung.
In sechs Videoclips erklÀren die bvft-Mitglieder Ansgar Frerich und Florian Beck, zusammen mit ihren Kollegen von der BasisBerlin, die verschiedenen Abschnitte der Tonpostproduktion des Hackerfilms.

DVB-T2 Testbetrieb im Raum Köln/Bonn

Samstag, 21. MĂ€rz 2015

Colonius, by Hexenmeister70

Die Erprobung und EinfĂŒhrung der nĂ€chsten Generation terrestrischer Fernsehausstrahlung wird auch massive Auswirkungen auf die Region Köln-Bonn haben. Ab Juli/August 2015 wird der DVB-T2-Testbetrieb zusĂ€tzlich zwei UHF-TV-KanĂ€le belegen.
Nach bisher vorliegenden Informationen wird auf den TV-KanÀlen 40, (622 bis 630 MHz) und 43 (646 bis 654 MHz) an den Standorten Bonn-Venusberg und Köln-Colonius der DVB-T2-Betrieb mit hoher Sendeleistung aufgenommen. Diese Fernsehsignale sind voraussichtlich in der gesamten Region Köln-Bonn und im Umkreis zu empfangen.
Die Arbeit vieler Film- und Fernsehproduktionsfirmen vor Ort wird dadurch stark behindert und macht umfangreiche Neuinvestitionen notwendig.

(mehr …)

DVB-T2 Testbetrieb in Berlin

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Anfang Oktober beginnt ein DVB-T2-Testbetrieb in Berlin. Ziel ist die langfristige Vorbereitung und Erprobung eines neuen TV-Übertragungsverfahrens. Auf dem TV Kanal 42, 638 bis 646 MHz, erfolgt an den Standorten Alexanderplatz und SchĂ€ferberg der DVB-T2-Testbetrieb mit hoher Sendeleistung. Funkmikrofone können in diesem Frequenzbereich nicht mehr eingesetzt werden! (mehr …)

Digitale Dividende II: Erörterung verschoben

Donnerstag, 8. Mai 2014

Bei einer Anhörung der beteiligten Interessensgruppen am 5.Mai 2014 hat Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur (BNetzA), mitgeteilt, dass die mögliche Neuvergabe von Funkfrequenzen um 700MHz im Rahmen der „Digitalen Dividende II“ kein Gegenstand dieses Treffens sei, sondern durch eine gesonderte Anhörung im Rahmen des Verfahrens „Projekt 2016″, BK 1-11/003 behandelt werden wird.

Der Verband der Anwender drahtloser Produktionsmittel (APWPT)  geht davon aus, dass diese Entscheidung auf Grundlage der Kommentierungen der Verbände aus der Kunst, Kultur und Kreativbranche getroffen wurde. Die APWPT recherchiert jetzt die sich daraus geänderten Sachlage.  Siehe auch die Sonderseite „Kultur braucht eine Stimme„. (mehr …)

Stellungnahme zur „Digitalen Dividende II“

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Das Wirtschaftsministerium unter Minister Philipp Rösler (FDP) erwĂ€gt nun auch die Freigabe von  Funkfrequenzen um 700 MHz fĂŒr den mobilen Datenverkehr. Es folgt damit der Linie der EU-VizeprĂ€sidentin Neelie Kroes, die weitere 200 MHz des DVBT-Spektrums opfern will, um den großen Datenhunger der Mobilfunkbetreiber vermeintlich zu befriedigen. Paradoxerweise verhindert der politisch eingerĂ€umte Vorrang der mobilen Verbreitung von medialen Inhalten die Produktion ebendieser Inhalte, da die zur Produktion nötigen Funkfrequenzen von der Bundesregierung gleich mit ĂŒber Bord geworfen werden wĂŒrden. (mehr …)

Weltfunkkonferenz stellt Weichen fĂŒr 694-790 MHz

Sonntag, 18. MĂ€rz 2012

FĂŒr Unruhe in der Rundfunk- und Veranstaltungsbranche sorgt derzeit der Entschluß 232, der auf der World Radio Conference 2012 verabschiedet wurde und ab 2015 eine Erweiterung des Mobilfunkbetriebes auf die Frequenzen 694-790 in Aussicht stellt. Die Beteiligten sprechen je nach Interessenlage von einer baldigen Ausweitung des LTE-Betriebes auf den 700 MHz-Bereich oder lediglich von vagen Voruntersuchungen fĂŒr die nĂ€chste Konferenz im Jahr 2015. Steht den Funkmikrofonen nun neues Ungemach bevor? (mehr …)