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Archiv für die Kategorie „Wirtschaft“

Filmschaffende widersprechen der KEF

Sonntag, 24. April 2016

logo_kefDie Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) empfiehlt in ihrem gerade vorgestellten Bericht eine Absenkung des Rundfunkbeitrags um 30 Cent auf monatlich 17,20 €. Der Dachverband der Filmschaffenden-VerbĂ€nde widerspricht diesem Vorschlag energisch.
Die Filmschaffenden fordern, den Rundfunkbeitrag mindestens gleich zu halten, wenn nicht geringfĂŒgig zu erhöhen, um die prekĂ€re Lage derer zu verbessern, die das Programm herstellen.

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Maas stellt sich hinter Kreative

Mittwoch, 17. Februar 2016

Heiko_Maas_Berlin_2015-08-29Bei einer Veranstaltung zum zehnjĂ€hrigen Bestehen des Bundesverband Schauspiel (BFFS),betont Justizminister Heiko Maas seinen Willen, die Position der Kreativen in der geplanten Urhebervertragsrechtsreform zu stĂ€rken. Dies berichtet Blickpunkt-Film in einem ausfĂŒhrlichen Artikel.

Auf der Veranstaltung am 14.2. in der Berliner Akademie der KĂŒnste, bei der auch Vertreter von BVR und ARD-Degeto anwesend waren, verteidigte Maas seinen Gesetzentwurf zur Novellierung des Urhebervertragsrechtes auch gegen die lautstarke Kritik von Seiten der Rechteverwerter. (mehr …)

Post fĂŒr die Produzentenallianz

Montag, 1. Februar 2016

Die Verhandlungen um den neuen Tarifvertrag fĂŒr auf Produktionsdauer beschĂ€ftigte Film- und  Fernsehschaffende sind ins Stocken geraten. In der zweiten Verhandlungsrunde am 21.1. haben die die Vertreter der Produzentenallianz die Kernforderungen der ver.di Filmunion nach kĂŒrzeren Arbeitszeiten und einer Erhöhung der Wochengagen um mindesten 50€ zurĂŒckgewiesen. Zwar kamen erfreulicherweise ĂŒber 60 Filmschaffende zur solidarischen Aktion „12 statt 13″ an den MĂŒnchner Wittelsbacherplatz, doch wird fĂŒr die Durchsetzung der Forderungen weitere UnterstĂŒtzung benötigt werden.

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Professur fĂŒr Sounddesign an der FH-Dortmund

Donnerstag, 3. Dezember 2015

fh-logo_sc_1Die FH Dortmund hat eine Professur fĂŒr Sounddesign zu vergeben. Da die Bewerbungsfrist bald endet, wollen wir hier etwas nachhelfen und auf die offene Stelle hinweisen. Anbei die Stellenausschreibung.

Professur fĂŒr Sounddesign (Vertretungsprofessur befristet auf zunĂ€chst 2 Jahre / 14 SWS – Bes. Gr. W2 BBesO)
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Keine „3. Digitale Dividende“ – fĂŒr mindestens 10 Jahre

Montag, 30. November 2015

apwptGute Nachrichten von der Weltfunkkonferenz 2015 (WRC-15), welche am Freitag in Genf mit der feierlichen Unterzeichnung der Abschlussdokumente zu Ende ging.

Im Anschluss an die Tagung informierte Matthias Fehr, PrĂ€sident der Association of Professional Wireless Production Technologies e.V. (APWPT), die Mitglieder, zu denen auch die bvft gehört, ĂŒber die Ergebnisse: „Im Vorfeld bestand die große Sorge, dass durch die ITU-R weitere Frequenzbereiche im UHF-TV-Bereich von 470-694 MHz an den Mobilfunk vergeben werden. Das hat nicht stattgefunden – im Gegenteil! Als „Kompromiss“ mit den Staaten, die eine weitere „Digitale Dividende“ forderten wurden Studien zur Nutzung des gesamten UHF-TV-Bereichs vereinbart. Ergebnisse dieser Studien sollen erst zur Weltfunkkonferenz im Jahr 2023 beraten werden. Eine Umsetzung ist aus heutiger Sicht nicht vor der WRC im Jahr 2027 möglich – also mindestens fĂŒr 10 Jahre Planungssicherheit fĂŒr den Rundfunk und die Programm- und Veranstaltungsproduktion.“

Die bvft freut sich ĂŒber diese positive Entwicklung und dankt der APWPT fĂŒr ihr Engagement!

 

Wie ARD und ZDF den Markt verzerren

Samstag, 12. September 2015

faz_logoDie Frankfurter Allgemeine Zeitung fasst in dem interessanten Artikel „Wie ARD und ZDF den Markt verzerren“ die neusten Entwicklungen in den Kartellrechtsermittlungen gegen die Produktionsfirma Bavaria und ihre Tochterfirmen zusammen. Ein von der Allianz unabhĂ€ngiger Filmdienstleister (AUF) beauftragtes Gutachten sieht massive Wettbewerbsverzerrungen durch Tochterfirmen von ARD und ZDF umfassend bestĂ€tigt und kommt zu dem Schluss, „dass letztlich staatlich abgesicherte Unternehmen expandieren, wĂ€hrend private Unternehmen aus dem Markt gedrĂ€ngt werden“.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/gutachten-wirft-tochterfirmen-von-ard-und-zdf-marktverzerrung-vor-13789986.html

Offener Brief an die Rundfunkverantwortlichen

Freitag, 4. September 2015

die_filmschaffenden1,5 Milliarden Euro, soviel sollen die Mehreinnahmen bis Ende 2016 betragen, die durch die Umstellung auf die Haushaltsabgabe fĂŒr die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten entstehen. Die Bundesvereinigung der Filmschaffenden-VerbĂ€nde e.V  – in der auch die bvft Mitglied ist – appelliert nun in einem offenen Brief an die Verantwortlichen in Bund und BundeslĂ€ndern, sowie an die in den Rundfunkanstalten zustĂ€ndigen Gremien und Entscheider, dieses Geld ins Programm zu investieren und somit den Kreativen in der Film- und Fernsehbranche zukommen zu lassen.

Der offene Brief als PDF findet sich hier.

 

 

SOS – save our spectrum

Dienstag, 18. August 2015

SOS-LogoDer Abbau von Funkspektrum fĂŒr die Kultur- und Kreativwirtschaft geht weiter. Um die Konsequenzen daraus auch fĂŒr die Öffentlichkeit verstĂ€ndlich darzustellen, wurde im FrĂŒhjahr 2015 die Initiative „SOS – Save our Spectrum“ gegrĂŒndet. Denn hinter den Kulissen betreiben die Mobilfunkkonzerne Lobbyarbeit fĂŒr eine „Digitale Dividende 3″: Die Abschaffung des terrestrischen Rundkfunks (DVBT) und die Umwidmung der Frequenzen zu ihren Gunsten. (mehr …)

Bund „verschenkt“ 700MHz-Frequenzen

Montag, 22. Juni 2015

apwptAm 19. Juni gab die Bundesregierung das Ergebnis der Frequenzversteigerung 2015 bekannt. Vorrangig ging es dabei um die Erneuerung auslaufender Lizenzen fĂŒr den Mobilfunk im Bereich 900 und 1800 MHz, auf die auch der Löwenanteil der Erlöse ausfiel. Auf den neuen Bereich um 700 MHz, dessen Wegfall fĂŒr die Kultur- und Medienbranche schwerwiegende Auswirkungen haben wird, entfielen hingegen nur 20% der Erlöse, zumal ein Großteil davon wieder als Subventionen an den Mobilfunk zurĂŒckfließen wird! Wie der APWPT kommentiert, wurde somit das „Tafelsilber fĂŒr viele Jahre verschenkt“. (mehr …)

Digitale Dividende II: Erörterung verschoben

Donnerstag, 8. Mai 2014

Bei einer Anhörung der beteiligten Interessensgruppen am 5.Mai 2014 hat Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur (BNetzA), mitgeteilt, dass die mögliche Neuvergabe von Funkfrequenzen um 700MHz im Rahmen der „Digitalen Dividende II“ kein Gegenstand dieses Treffens sei, sondern durch eine gesonderte Anhörung im Rahmen des Verfahrens „Projekt 2016″, BK 1-11/003 behandelt werden wird.

Der Verband der Anwender drahtloser Produktionsmittel (APWPT)  geht davon aus, dass diese Entscheidung auf Grundlage der Kommentierungen der Verbände aus der Kunst, Kultur und Kreativbranche getroffen wurde. Die APWPT recherchiert jetzt die sich daraus geänderten Sachlage.  Siehe auch die Sonderseite „Kultur braucht eine Stimme„. (mehr …)